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Made in Germany | Video Podcast | Deutsche Welle

"Made in Germany" ist das Wirtschaftsmagazin von DW-TV. Packende Wirtschaftsreportagen aus der Mitte Europas. Die Reporter melden sich von den Märkten der Welt, sie begleiten die Manager und Macher und sind immer nah dran an den Trends.

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    Indien - Ein Land in Aufbruchstimmung

    Indien ist in diesem Jahr nicht nur Partnerland der Hannover ...

    Indien ist in diesem Jahr nicht nur Partnerland der Hannover Messe, die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens rückt verstärkt in den Fokus deutscher Unternehmen. Schon seit Jahren sind deutsche Firmen in Indien am Markt, vor allem im Maschinen- und Anlagenbau. Nun rechnen sie mit steigenden Umsätzen, bauen moderne Fabriken, verdoppeln die Zahl ihrer Mitarbeiter. Ein Grund dafür: Premierminister Modi erleichtert die Rahmenbedingungen und will den Anteil ausländischer Direktinvestitionen erhöhen. Doch das Potential ist noch längst nicht ausgeschöpft. Bucher Hydraulics, ein deutscher Mittelständler, hat die Produktion vor den Toren Neu Delhis neu aufgebaut und zusätzliche Maschinen angeschafft. Die Belegschaft wurde innerhalb weniger Wochen verdoppelt. Auch bei Phoenix Contakt, einem Hersteller von Verbindungs- und Automatisierungstechnik, blickt man nach zwei Jahren der Stagnation optimistischer in die Zukunft. Als aufstrebende Wirtschaftsmacht spielt Indien auch in der Gruppe der 20 führenden Industrie- und Schwellenländer eine wichtige Rolle. In diesem Jahr ist Indien offizieller Partner der weitweit größten Industriemesse in Hannover. Manuela Kasper-Claridge über deutsche Wirtschaftsbeziehungen mit der boomenden Volkswirtschaft Indien.

    Apr 14, 2015 Read more
  • HD

    "Make in India" - kann das Land sein Versprechen halten?

    Indien will zur globalen Industriemacht aufsteigen - doch dafür ist ...

    Indien will zur globalen Industriemacht aufsteigen - doch dafür ist eines entscheidend: die Qualität. Internationale Normen und Standards müssen eingehalten werden, vor allem das Personal braucht eine gute Ausbildung. Über die noch immer großen Herausforderungen des indischen Marktes sprechen wir mit Andreas Waldraff, Leiter des German Indian Roundtable in Berlin.

    Apr 14, 2015 Read more
  • HD

    Stipendiatin Monika Shukla - soziale Ideen für indische Unternehmen

    "Führungskräfte von morgen" - nur ein kleiner, ausgewählter Kreis junger ...

    "Führungskräfte von morgen" - nur ein kleiner, ausgewählter Kreis junger Menschen erhält jedes Jahr ein Bundeskanzler-Stipendium. Eine der Glücklichen ist Monika Shukla. Die Inderin forscht an einem neuartigen Konzept: Soziales statt Bares, lautet ihr Motto. Unternehmen sollten sich stärker vernetzen und ihrer sozialen Verantwortung gerecht werden. Manchmal kann Monika Shukla ihr Glück immer noch nicht fassen. Als eine von wenigen Auserwählten erhielt die Ingenieurin aus Indien ein Bundeskanzler-Stipendium. Wert: weit über 30.000 Euro. Nun lebt sie ein Jahr lang in Konstanz, wird an der dortigen Hochschule von einer Wirtschafts-Professorin betreut und forscht zu einem Thema, das ihr am Herzen liegt: die soziale Verantwortung von Unternehmen. Vor zwei Jahren noch arbeitete die 26-Jährige in der Indien-Niederlassung von Goldman Sachs. Ihr Arbeitsalltag: Investmentstrategien und Profitdruck. Dann die Zäsur. Sie kündigte ihren gut bezahlten Job. Da das Thema Corporate Social Responsibility (CSR) in Indiens Firmen kaum verbreitet ist, entschied sich Monika Shukla, im Ausland dazu Erfahrungen zu machen. Derzeit entwickelt sie in ihrer Forschungsarbeit eine Strategie, mit deren Hilfe Unternehmer und Entscheidungsträger aus NGO`s in Kontakt treten können. Kilian Schütze

    Apr 14, 2015 Read more
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    Wohin mit der Ernte? - Griechen auf Geldsuche

    Griechenland braucht Geld - viel Geld, egal woher. Deshalb reiste ...

    Griechenland braucht Geld - viel Geld, egal woher. Deshalb reiste Premier Tsipras vom 8. bis 9. April nach Moskau. Sein Ziel: Ein Ende des Embargos für griechische Lebensmittel, niedrigere Gaspreise und neues Geld, wenn er auch betonte, nicht um Kredite gebeten zu haben. Und Putin stellte das prompt - wenn auch vage - in Aussicht.Das alles hat allerdings seinen Preis: Denn Moskau hat in Griechenland strategische Interessen. Fast 90 Prozent der nordgriechischen Pfirsich- und Kiwi-Produktion ging bislang nach Russland. Seitdem Moskau im vergangenen August im Rahmen ihrer Gegensanktionen Importe aus der EU unter Bann stellte, ist Schluss damit. Ergebnis: Der Markt ist zusammen gebrochen, nordgriechische Landwirte, wie Christos Yannakakis stehen vor dem Ruin. In den Kühlhäusern verrottet fast die gesamte Kiwiernte vom September. Auf rund 430 Millionen Euro belaufen sich die Verluste der Bauern schon jetzt, dem ohnehin klammen Staat entgehen Millionenbeträge an Steuereinnahmen. Das Geld soll jetzt wieder fließen, das Embargo aufgehoben werden - deswegen reiste Premier Tsipras nach Russland. Teilweise mit Erfolg: Putin kündigte an, über griechisch-russische Gemeinschaftsunternehmen den Export von Kiwis und Pfirsichen wieder aufzunehmen, ohne die Gegensanktionen formal aufzuheben. Klingt noch vage, ist aber zumindest für Bauern wie Yannakakis ein Hoffnungsschimmer. Allerdings wird Griechenland dafür Gegenleistungen erbringen müssen: Zum Beispiel den Einstieg der Russischen Staatsbahn in den Hafen von Thessaloniki ermöglichen. Frank Höfling mit einem Stimmungsbericht aus Nordgriechenland.

    Apr 14, 2015 Read more
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    Erholung statt Stahlwerk - am Phoenix See erfindet sich Dortmund neu

    Stahl, Kohle und Bierproduktion - in Dortmund hat keine dieser ...

    Stahl, Kohle und Bierproduktion - in Dortmund hat keine dieser Industrien überlebt. Unvergessen ist der Moment, als das Stahlwerk Phoenix-Ost 2001 stillgelegt und von Chinesen in Einzelteilen nach Asien verschifft wurde. Wo einst stolz das Werk thronte, liegt heute idyllisch der Phoenix-See - ein Symbol des Dortmunder Strukturwandels. Die Freundliebs können viel erzählen vom Sterben alter Industriegiganten und dem Zwang, das eigene Geschäftsfeld neu zu erfinden. Früher mauerte das traditionsreiche Familienunternehmen Freundlieb Hochöfen im Stahlwerk - heute bauen sie Gebäude am Phoenix-See. Zum Beispiel den neuen Firmensitz von Microsonic. Der Spezialist für Ultraschalltechnik ist eines der Vorzeigeunternehmen: eine erfolgreiche Ausgründung aus der Dortmunder Universität, angesiedelt im Technologiepark der Stadt. Nun braucht das Unternehmen mehr Platz, der neue Sitz liegt am Phoenix-See - das erste produzierende Gewerbe am Ufer des ehemaligen Stahlwerks. Carmen Meyer über den wirtschaftlichen Wandel der Stadt Dortmund, die anderen im Ruhrgebiet vielleicht einen Schritt voraus ist.

    Apr 7, 2015 Read more
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    Interview: Altlasten oder blühende Landschaften - wie schafft der Ruhrpott den Wandel?

    Die Industriegiganten verschwinden, jeder Zehnte ist arbeitslos - wie schafft ...

    Die Industriegiganten verschwinden, jeder Zehnte ist arbeitslos - wie schafft eine Region den Strukturwandel? Wie kann sie Investoren anlocken, Gründungen fördern und sich neu erfinden? Über Chancen und Probleme der Metropole Ruhr sprechen wir mit Jan-Philipp Kramer. Er leitet die Geschäftseinheit "Wirtschaft, Innovation und Region" des Beratungsunternehmens Prognos AG in Düsseldorf.

    Apr 7, 2015 Read more
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    Stillstand im Ballungsraum - Logistik im Ruhrgebiet

    Wer in Deutschland von Nord nach Süd oder von Ost ...

    Wer in Deutschland von Nord nach Süd oder von Ost nach West will, muss durch das Ruhrgebiet. Ein dichtes Netz von Autobahnen durchzieht die Region. Das Problem: bald kommt keiner mehr durch. Denn nirgendwo in der Republik gibt es mehr Staus als hier. Viele Straßen und Brücken sind marode. Die Speditionen kämpfen sich durch das tägliche Chaos. Das Ruhrgebiet wandelt sich hin zu mehr Handel und Dienstleistung, das heißt auch mehr Transporte. An allen Ecken und Enden wird gebaut, Maschinen und Anlagen müssen transportiert werden. Mehr als 5000 Logistikunternehmen gibt es im Ruhrgebiet. "Geht nicht, gibt's nicht!" lautet das Motto bei der Firma Bloedorn aus Dortmund. Die familiengeführte Spedition übernimmt auch aufwändige Schwertransporte, oft sind es Baumaschinen und Baumaterial. Doch die Transporte sind so groß und schwer, dass sie nur zu bestimmten, verkehrsarmen Zeiten fahren dürfen, etliche Brücken und Straßen können sie nicht benutzen. Claudia Laszczak hat einen Fahrer quer durch das Ruhrgebiet begleitet.

    Apr 7, 2015 Read more
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    Die Zukunft gehört dem Nachwuchs - die Ruhrkinder bringen die Energiewende voran

    Energiekonzerne wie RWE haben das Ruhrgebiet jahrzehntelang geprägt. Doch der ...

    Energiekonzerne wie RWE haben das Ruhrgebiet jahrzehntelang geprägt. Doch der Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie stellt den Konzern vor riesige Herausforderungen - gerade deswegen braucht das Essener Unternehmen den besten Nachwuchs. Fast 100 Auszubildende fangen jährlich bei RWE an. Und junge Ingenieure kommen immer häufiger direkt nebenan von der Uni Duisburg-Essen. Der neue Studiengang Energy Science existiert erst seit vier Jahren, hat aber inzwischen schon mehr Bewerber als die Uni annehmen kann. Dabei sagt der Gründer des Studiengangs, Professor Rolf Möller, dass noch vor wenigen Jahren nicht viele in Duisburg oder Essen studieren wollten, andere deutsche Städte waren beliebter. Das hat sich geändert, die Absolventen sollen das Ruhrgebiet mit ihrem Know-How auf die Umbrüche in der Energiebranche einstellen. Julia Henrichmann hat junge Fachkräfte kennengelernt, die die Energiewende im Ruhrgebiet vorantreiben sollen.

    Apr 7, 2015 Read more
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    Aus dem Bergwerk rein ins Stadion - der Fußballclub Schalke 04

    Der FC Schalke 04 ist als Bergarbeiterclub entstanden. Er ist ...

    Der FC Schalke 04 ist als Bergarbeiterclub entstanden. Er ist der viertgrößte Sportverein der Welt mit 135.000 Mitgliedern. Einer von ihnen ist Helmut Lauschus, einer der wenigen Bergleute, die es im Ruhrgebiet noch gibt. Der Niedergang der Bergbauindustrie hat Gelsenkirchen zu einer der ärmsten Städte Deutschlands gemacht. Das erfolgreichste Unternehmen im Ort ist der Fußballverein. Die Wände sehen aus wie unter Tage, der Spielertunnel von Schalke 04 soll an einen Grubenschacht erinnern - eng und dunkel, um dem Gegner Angst einzuflößen. Marketingvorstand Alexander Jobst hat gerade den zweitgrößten Umsatz der Vereinsgeschichte veröffentlicht: über 215 Millionen Euro. Der FC Schalke 04 ist einer der wenigen Lichtblicke für die Menschen in der Region, wie die Bergleute der Zeche Auguste-Victoria in Marl bei Gelsenkirchen, in der noch rund 2000 Menschen arbeiten. Ende des Jahres wird sie geschlossen. Der Steinkohlebergbau in Deutschland wird nur noch durch hohe Subventionen am Leben erhalten. Joachim Eggers war bei Schalke 04 und hat Fans und Bergarbeiter getroffen.

    Apr 7, 2015 Read more
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